Wie auch Du den Laufeinstieg schaffst!

Unsere Laufgruppenleiterin Annika gibt Tipps,  wie es bei dir rund läuft!

Laufen ist der ideale Sport für dich, wenn du keine Lust aufs Fitnessstudio hast, aber dich trotzdem fit halten willst! Laufen kannst du zu jeder Zeit und an jedem Ort. Die meisten Menschen probieren es ein- oder zweimal aus, aber hören dann auch schnell wieder auf, da sie keinen Spaß daran haben. Das kennst du auch? 

Keine Sorge, das ist am Anfang normal! Es ist noch kein guter Läufer vom Himmel gefallen. Das soll heißen, dass jeder einmal an dem Punkt gestartet ist, an dem man sich zu den Laufeinheiten aufraffen musste. Das Schöne ist: Irgendwann geht es dann ganz von alleine! Durch die Fortschritte fällt Dir das Laufen immer leichter und die neue Leichtigkeit bringt viel Motivation mit sich.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern, möchte ich Dir ein paar Tipps geben. Wenn der Anfang geschafft ist, wirst du schnell merken, warum so viele Menschen das Laufen lieben. Denn Geduld und Ausdauer werden sich schon bald auszahlen!


1. Lauf los!

Wenn du mit dem Laufen beginnst, zählt eigentlich nur eins: Laufschuhe an und loslaufen. Alle nachfolgenden Tipps werden dir nicht viel bringen, wenn du gar nicht erst startest. Also wenn du Lust aufs Laufen hast, dann ist das Wichtigste, es einfach zu tun!

Laufe am Morgen, wenn alle anderen noch schlafen oder Samstagabend, wenn sich die meisten im Club rumtummeln. Du wirst merken, was dir diese Einheiten für ein gutes Gefühl bringen werden!


2. Schritt für Schritt zum Läufer

Wenn du vorher noch nie oder nur wenig gelaufen bist und dich als eher unsportlich einstufst, solltest du dich zu Beginn nicht gleich überfordern. Starte mit einer kurzen Laufeinheit von 10 Minuten. 7 Kilometer aus dem Stegreif zu laufen schaffen die wenigsten. Genauso selten ist es, dass jemand nach der ersten Laufeinheit nicht aus der Puste ist. Laufen ist ein Ausdauersport und Ausdauer braucht Zeit, um aufgebaut zu werden. Zu Beginn kannst du Gehpausen einlegen. Das ist absolut in Ordnung, nur Stehenbleiben zählt nicht! Schließlich willst du deine Ausdauerfähigkeit erhöhen und nicht das Stehen trainieren – das kannst du auch in der Supermarktschlange. (-;

Dein Körper muss sich in den ersten Wochen erst einmal an die Anstrengung gewöhnen. Schon bald wirst du aber durch regelmäßiges Training immer längere Distanzen durchhalten. Sei gespannt, wie schnell du Erfolge feiern wirst.


3. Alleine zu laufen ist doppelt so anstrengend

Schnapp Dir am besten gleich zu Beginn einen Laufpartner, mit dem du dich ein oder zweimal die Woche zum Laufen verabredest. Von diesem Teamwork können beide Parteien profitieren. Allein die Tatsache, dass du diese verpflichtende Verabredung ausgemacht hast, wird dafür sorgen, dass du dir gut überlegen musst, ob du die Trainingseinheit wirklich ausfallen lassen willst. Schließlich war es abgemacht!

Zudem sorgt ein Trainingspartner auch während des Laufens für Motivation. Spaß und Reden sind erwünscht. Schließlich soll das Training Freude bereiten und keine Qual für dich darstellen.Auf den letzten Metern könnt ihr euch noch gegenseitig anspornen, um auch wirklich die geplante Einheit durch zuziehen. Zudem sorgt eine Unterhaltung dafür, dass ihr nicht mit einem zu hohen Tempo startet.

Du siehst, gemeinsam läuft es besser! Du kannst Dich auch einfach unseren Laufgruppen anschließen. Wir drehen jeweils einmal die Woche am Hubland und am Main eine Runde.

 

4. Abwechslung ist das A und das 0

Natürlich hat kein Mensch Lust, jeden Morgen die gleiche Runde mit der gleichen Geschwindigkeit zu laufen. Das ist klar! Abwechslung ist gefragt! Variationsmöglichkeiten gibt es genügend.

Du kannst…

  • Die Streckenlänge variieren (1 km, 5 km, 10 km…)
  • Die Zeit variieren (Es macht einen Unterscheid, ob du einen Kilometer in 4 Minuten läufst oder dir dafür 15 Minuten Zeit lässt)
  • Den Untergrund variieren (Kies, Sand, Asphalt, Waldboden…)
  • Die Umgebung variieren (Stadt, Park, Wald, …)
  • Die Laufpartner variieren (Es macht einen Unterschied, ob du mit schnelleren oder langsameren Personen deine Laufeinheiten bestreitest)
  • Die Belastungsintensität variieren (läufst du schnell und kurz oder lang und langsam?)
  • Die Atmosphäre variieren (läufst du alleine für dich oder läufst du gegen Andere in einem Wettkampf?)

Das sollen nur ein paar Ideen sein, wie du dein Lauftraining abwechslungsreich gestalten kannst. So viel Auswahl – da soll jemand sagen, Laufen sei ein monotoner Sport!

 

 5. Setze dir ein Ziel

Nicht jeder mag Wettkämpfe, aber dennoch würde ich sie jedem empfehlen. Sie geben dir ein Datum vor, bis zu dem du einen Leistungsstand XY erreicht haben kannst. Dies kann dich motivieren, kontinuierlich ins Training zu gehen, um den erwünschten Leistungsstand zu erreichen. Außerdem geben sie dir die Möglichkeit, deine Leistung zu präsentieren und geben dir Feedback darüber, welche Fortschritte du bereits gemacht hast. Wettkämpfe sind somit ein gutes Tool, um dein Training zu evaluieren. Und glaube mir: Es ist ein unbeschreibliches Gefühl mit vielen anderen Läufern gemeinsam an einem Lauf teilzunehmen! Die Emotionen, die dich nach der Ziellinie erwarten, werden überwältigend sein! Vielleicht sehen wir uns ja am 13.10.19 beim Run 4 Freedom & Tolerance? 

 

6. Laufen ist günstig, aber spare nicht an deinem Schuhwerk!

Laufen ist vermutlich eine der günstigsten Sportarten, die man ohne große Ausbildung absolvieren kann. Allerdings ist ein gutes Schuhwerk essenziell. Versuche nicht mit deinen alten, abgelaufenen Tretern zu laufen, sondern investiere einmal im Jahr in ein paar gute Laufschuhe, die dir in einem Fachgeschäft empfohlen werden. Läufst du mit falschem Schuhwerk, kann die Freude am Laufen sehr schnell verfliegen und starke Schmerzen können die Folge sein.


7. Der Kopf entscheidet alles

Am Anfang und am Ende jedes Laufes – und auch währenddessen- spielt immer der Kopf eine wichtige Rolle. Deine Gedanken entscheiden darüber, ob du heute trainieren gehst oder ob du dich auf das Sofa legst. Deine Gedanken entscheiden, ob du deine Laufschuhe anziehst und los läufst oder ob du dir noch eine weitere Serie auf Netflix anschaust. Deine Gedanken entscheiden darüber, ob du nach zwei Kilometern aufhörst zu laufen oder ob du die fünf Kilometer durchziehst. Deine Gedanken entscheiden darüber, ob du aufhörst, wenn es schwer wird, oder ob du noch einmal Gas gibst, um das Beste aus dir rauszuholen. Dein Kopf entscheidet über deine Laufleistung.

Auf was wartest du? Warum bist du noch nicht los gelaufen? Warum hält dich dein Kopf zurück? Starte jetzt!

 

Kostenfreie Laufgruppen

Gemeinsam läuft es besser – aus diesem Grund wollen wir zusammen für den Run 4 Freedom & Tolerance trainieren!  Also schnür Deine Sportschuhe und komm zu unseren kostenfreien Laufgruppen in Würzburg! Einmal in der Woche drehen wir gemeinsam eine Runde. Wir laufen maximal 5 km, das ist jedoch kein Muss. Das Tempo richtet sich nach der Gruppe.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, komm einfach vorbei!

Laufgruppe am Main
Jeden Mittwoch von 19.00-20:00 Uhr
Treffpunkt: Mergentheimer Straße 13, 97082 Würzburg

Laufgruppe am Hubland
Jeden Donnerstag von 19:00-20:00 Uhr
Treffpunkt: Alte Fernstraße 16, 97074 Würzburg